Mount Meru Tag 4: Miriakamba Huts (2514 m) – Momella Gate (1600 m)

 

Träger am Mount Meru, Arusha Nationalpark, Tanzania

Träger am Mount Meru, Arusha Nationalpark, Tanzania

Heute ist unser letzter Tag am Mount Meru und es geht gemütlich von den Miriakamba Huts hinunter zum Momella Nationalpark Gate. Am Morgen heißt es bereits Abschied nehmen von unserer Crew – den Trägern und unserm Koch Zakaria. Wir bedanken uns bei jedem der Jungs und überreichen jedem ein kleines Trinkgeld, bevor wir uns schließlich auf den Weg hinab entlang der Northern Route in Richtung Momella Gate machen. Diese nördliche Route ist deutlich kürzer als die südliche, denn man geht nicht dem breiten Fahrweg entlang sondern auf schmaleren Pfaden, die direkt durch den Regenwald führen. Auch entlang dieser Route gibt es Sehenswertes. Man kommt zum Beispiel immer wieder an schwärzlich gefärbtem blanken Vulkanfels vorbei, der einfach so aus dem Grasland herausschaut wie der Rücken eines Nilpferds aus dem Wasser. Man kann sich gut vorstellen, wie hier beim letzten Ausbruch das Vulkans zähflüssige Lavaströme den Hang hinab flossen. Das blanke Vulkangestein ist sozusagen das Überbleibsel dieser Lavaströme. So zumindest erklärt es uns unser Ranger Sunday. Immer wieder werden wir von kleineren Gruppen an Trägern überholt. Sie eilen mit all dem Gepäck auf den Schultern hinunter zum Gate.

 

 

Durch den Regenwald geht es zurück zum Gate, Arusha Nationalpark, Tanzania

Durch den Regenwald geht es zurück zum Gate, Arusha Nationalpark, Tanzania

Vulkanisches Gestein am Fuße des Mount Meru, Arusha Nationalpark, Tanzania

Vulkanisches Gestein am Fuße des Mount Meru, Arusha Nationalpark, Tanzania

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tululusia Waterfall, Arusha Nationalpark, Tanzania

Tululusia Waterfall, Arusha Nationalpark, Tanzania

Vom Shapero Hill aus sehen wir eine Büffelherde und ein paar Zebras weiter unten im Moorgebiet. Eine kleine Brücke führt über den Lenganassa Fluss, an dessen Ufern große Palmen wachsen und Bananen-Pflanzen mit erstaunliche großen Blättern. Wir machen noch einen kurzen Abstecher zum Fuße des Tululusia Waterfall, der wohl um die 25 m hoch ist und zwischen den ausgehöhlten Felsen dünn hinunter stürzt. Etwas ganz besonderes. Das Rauschen des Wassers ist eine willkommene Abwechslung und wir erfrischen uns kur. Dann geht es über das Moorgebiet vorbei an den grasenden Büffeln, Zebras und stacheligen Akazien, bis wir schließlich das Nationalparkgate erreichen. Unser Ranger Sunday überreicht uns noch eine Gipfel-Urkunde. Da wir noch etwas Zeit haben unterhalten wir uns noch ein wenig mit unserem Guide Muddy. Er geht jedes Jahr mehrere Male auf den Mount Meru und ist auch am Kilimanjaro als Bergführer unterwegs. Er hat keine Zweifel daran, dass wir es auch am Kilimanjaro bis zum Gipfel schaffen werden. Seiner Einschätzung nach ist der Kilimanjaro technisch weniger herausfordernd als der Meru. Allerdings warnt er davor, die extreme Höhe und die Kälte am höchsten Berg Afrikas zu unterschätzen. Diese zwei Faktoren seien die tatsächlichen Herausforderungen am Kilimanjaro. Wir werden es selbst sehen! Bevor wir in den Jeep steigen, der uns zurück nach Moshi ins Hotel bringen wird, gibt uns Muddy noch folgendes mit auf den Weg:

When you are on the mountain and you are feeling fine – go, just go. You never know what happens when you stop. You may not feel fine once you start moving again. And you should not stay at high altitudes for too long. So just go. But don’t go too fast. And most important: keep your body warm. Once you are feeling cold, you will get sick, and being sick on the mountain can be very dangerous. So when you’re warm and fine – keep going. — Unser Guide Muddy

Dann fahren wir zurück nach Moshi. Diese Trekkingtour am Mount Meru war ein unvergessliches Erlebnis! Den verbleibenden Tag entspannen wir im Hotel und schon morgen geht es los mit dem nächsten Abenteuer: Kilimanjaro!

Hier geht’s zum Kilimanjaro Trekking: Kilimanjaro Tag 1: Machame Gate (1.790 m) – Machame Camp (3.010 m)

Ein Gedanke zu “Mount Meru Tag 4: Miriakamba Huts (2514 m) – Momella Gate (1600 m)

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