Mount Meru Tag 1: Momella Gate (1600 m) – Miriakamba Huts (2514 m)

 

Elefant im Arusha Nationalpark, nahe Momella Gate, Tanzania

Elefant im Arusha Nationalpark, nahe Momella Gate, Tanzania

Zebras im Arusha Nationalpark, nahe Momella Gate, Tanzania

Zebras im Arusha Nationalpark, nahe Momella Gate, Tanzania

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangspunkt der Mount Meru Trekkingtour ist das Momella Nationalpark-Gate auf ca. 1.600 m. Wir müssen uns dort zunächst ins Park-Buch eintragen (was jeden Tag bei Ankunft auf der Hütte Pflicht war) und ein Formular unterzeichnen, auf dem Sicherheits- und Verhaltenshinweise beschrieben sind. Als wir noch auf die anderen Mitwanderer warten, werfen wir schon mal einen Blick in unsere Lunchbox: da sind Samosas, ein Muffin, ein gekochtes Ei, ein Sandwich, Kekse, ein Stück Orange und ein Saft. Als wir uns gerade über den reichhaltigen Inhalt freuen, geht alles auf einmal ganz schnell: wie aus dem Nichts, nahezu lautlos und blitzschnell kommt ein Affe herangesprungen und schnappt sich das Sandwich und das gekochte Ei aus der Lunchbox. Der Affe rennt weiter und klettert auf einen Baum, wo er sofort damit beginnt das Sandwich geschickt aus der Folie auszuwickeln und die Mahlzeit zu verschlingen … All das passiert innerhalb von weniger als 30 Sekunden! Nach einem ersten kurzen Schock können wir zwar darüber lachen, es sei dennoch jedem zur Vorsicht geraten, denn Affen haben ein raubtierähnliches Gebiss und sind bestimmt nicht zimperlich. Auch unser Ranger Sunday rät uns gut aufzupassen und erklärt, dass die Affen im Bereich des Nationalpark-Gates derart angriffslustig geworden sind, weil sie irgendwann mal von Touristen gefüttert worden sind und jetzt eben auf leichte schmackhafte Beute lauern. Nach diesem ersten lehrreichen Erlebnis ist unsere Gruppe endlich vollzählig und wir können starten.

 

Unsere Lunchbox am Mount Meru, Tanzania

Unsere Lunchbox am Mount Meru, Tanzania

Entlang der Southern Route geht es durch den Regenwald, Arusha Nationalpark, Tanzania

Entlang der Southern Route geht es durch den Regenwald, Arusha Nationalpark, Tanzania

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fig Tree Arch, Arusha Nationalpark, Tanzania

Fig Tree Arch, Arusha Nationalpark, Tanzania

 

Es ist bereits gegen Mittag und wir wandern zunächst auf einem Fahrweg durch den dichten Kitoto Forest Regenwald auf der Southern Route, entlang welcher einige wunderschöne Naturschätze zu entdecken sind. So zum Beispiel der große Fig Tree Arch, ein Feigenbaum dessen riesiges Wurzel-Stamm-Geflecht sich gespaltet und geformt hat wie ein Torbogen, der groß genug ist, dass sogar ein Elefant hindurchgehen kann. Hin und wieder nehmen biegen wir auf einen einspurigen Pfad, der mitten durch den Regenwald führt. Zwischen den Bäumen und Flechten ist feucht und frisch. Ich bin froh, dass ich eine lange dünne Hose und ein langärmeliges Shirt trage. Etwas später kommen wir an den idyllisch schönen Majo Falls Wasserfällen vorbei, wo wir eine kurze Pause einlegen. Immer leicht bergauf gehend gelangen wir nach etwa einer weiteren Stunde an den Kitoto Aussichtspunkt. Allerdings sind dichte Wolken aufgezogen, so dass wir leider keine Aussicht haben.

 

 

 

Majo Falls Wasserfälle, Arusha Nationalpark, Tanzania

Majo Falls Wasserfälle, Arusha Nationalpark, Tanzania

Bartflechten und Fackellilien, Arusha Nationalpark, Tanzania

Bartflechten und Fackellilien, Arusha Nationalpark, Tanzania

Gelb-rote Fackkellilien im Arusha Nationalpark, Tanzania

Gelb-rote Fackkellilien im Arusha Nationalpark, Tanzania

Blick über die Wolken in Richtung des Kilimanjaro, Arusha Nationalpark, Tanzania

Blick über die Wolken in Richtung des Kilimanjaro, Arusha Nationalpark, Tanzania

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Miriakamba Huts (2514 m), im frühabendlichen Feuchtnebel, Arusha Nationalpark, Tanzania

Miriakamba Huts (2514 m), im frühabendlichen Feuchtnebel, Arusha Nationalpark, Tanzania

 

Etwas später nachmittags erreichen wir die Miriakamba Huts, das erste Camp auf 2.514 m, und beziehen unsere Zimmer, in denen bereits unser Gepäck auf uns wartet. Abends, sobald die Sonne untergeht wird es relativ kühl, während es tagsüber relativ warm ist, aufgrund der dicken Wolken jedoch nicht zu heiß. Unser Koch zaubert uns ein leckeres Abendessen und wir unterhalten uns bei einer Tasse Tee noch ein wenig mit unserem Guide Muddy (sprich: Mudi). Am diesem ersten Tag unserer Trekking Tour haben wir insgesamt ca. 10 km zurückgelegt und etwa 900 Höhenmeter überwunden, eine recht gemütliche Etappe also aber für den Auftakt wollen wir es auch mal nicht übertreiben :)

 

Hier geht es zur nächsten Etappe: Mount Meru Tag 2: Miriakamba Huts (2.514 m) – Saddle Hut (3.566 m) – Little Meru Summit (3.820 m)

 

 

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